Ziele und Maßnahmen

Berlin ist eine der klimafreundlichsten Städte Deutschlands. Die zielgerichtete Energie- und Klimaschutzpolitik des Landes Berlin hat diesen Erfolg möglich gemacht. Der Berliner Senat stellt sich weiterhin seiner Verantwortung für eine lebenswerte Stadt. Angesichts der wachsenden Herausforderungen, vor die der Klimawandel Ballungsräume stellt, erlangen Maßnahmen der nachhaltigen Energieerzeugung, Energieeffizienz und -einsparung eine immer größere Bedeutung.
Übersicht zur aktuellen Energie- und Klimaschutzpolitik in Berlin (PDF)

Entwicklung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms (BEK)
Der Berliner Senat verfolgt das langfristige Ziel, Berlin bis zum Jahr 2050 zu einer klimaneutralen Stadt zu entwickeln und die Kohlendioxidemissionen um mindestens 85 Prozent bezogen auf das Basisjahr 1990 zu reduzieren. Mit einem Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK) soll ein zentrales und ganzheitliches Instrument zur Erreichung der energie- und klimaschutzpolitischen Ziele der Hauptstadt geschaffen werden.
Internetseite der Senatsverwaltung zum BEK
Entwurf für ein Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm 2030 (PDF; 1,3 MB)

Gemeinsam für Klimaschutz in Berlin
Die Klimaschutzvereinbarungen des Landes Berlin

Wichtiges Element der Klimaschutzpolitik in Berlin ist es, Berliner Unternehmen und Verbände als aktive Klimaschützer zu gewinnen. Durch den Abschluss von Klimaschutzvereinbarungen mit einzelnen Partnern, etwa mit großen Berliner Versorgungsunternehmen, der Wohnungswirtschaft oder verschiedenen Landesbetrieben, werden von den Unternehmen verbindliche gegenseitige Verpflichtungen hinterlegt. Die Broschüre dokumentiert das Engagement und die bereits erzielten Erfolge der Akteure mit ganz unterschiedlichen Ansätzen für Klimaschutzaktivitäten.
Internetseite der Senatsverwaltung zu den Klimaschutzvereinbarungen
Publikation zum Download (PDF; 5,1 MB)

Klimaneutrales Berlin - Ergebnisse der Machbarkeitsstudie (Berlin, März 2014)
Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat ein vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) geführtes Konsortium aus Forschungseinrichtungen, Beratungs- und Planungsbüros beauftragt, die Machbarkeit des Klimaneutralitätsziels für Berlin zu überprüfen und Wege dahin aufzuzeigen. Die Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“ wurde Anfang 2014 fertig gestellt. Ihre Ergebnisse, die die analytische Arbeit, Auswertungen sowie Empfehlungen aus der Sicht des Autorenteams der Studie darstellen, werden nun in einem nächsten Schritt von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz ausgewertet. Die Broschüre bietet einen Überblick über zentrale Befunde und Schlussfolgerungen der Machbarkeitsstudie.
Publikation zum Download (PDF; 4,9 MB)

Klimaschutz und Energie
Das Land Berlin wird einen deutlichen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende in Deutschland leisten. Dafür hat sich Berlin ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Bis zum Jahr 2050 soll die Stadt klimaneutral werden. Um das zu erreichen, muss der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) massiv gesenkt werden und zwar in allen Bereichen des städtischen Lebens: von der Energiewirtschaft, über Gebäude und Stadtentwicklung, private Haushalte und Konsum bis hin zu Wirtschaft und Mobilität. Eine wesentliche Aufgabe ist es, die städtische Energiewende sozial ausgewogen und gerecht zu gestalten. Die Energieversorgung von morgen muss sicher, bezahlbar und ökologisch sein.
Koordiniert werden die Querschnittsaufgaben des Klimaschutzes im „Sonderreferat Klimaschutz und Energie“, das direkt dem für Umwelt zuständigen Staatssekretär zugeordnet ist. Damit wird dem besonderen Stellenwert des Klimaschutzes Rechnung getragen. Im Sonderreferat werden alle wesentlichen klimaschutz- und energiepolitischen Planungen vorbereitet und koordiniert. Bei der Ausgestaltung seiner Energie- und Klimapolitik lässt sich der Berliner Senat von einem Klimaschutzrat beraten, dem renommierte Experten aus Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft angehören.
Sonderreferat Klimaschutz und Energie - SR KE