Umrüstung der Gasreihenleuchten auf Berliner Straßen

Auftraggeber: 
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Zeitraum: 
2012 - 2016
Erfolg: 
CO2-Einsparung: 9.200 t/a

Im Berliner Stadtgebiet werden die Gasreihenleuchten aus den frühen 1950iger Jahren durch energiesparende Elektroleuchten ersetzt. Im Rahmen eines europaweit ausgeschriebenen Gestaltungswettbewerbs wurde die Leuchte "Jessica" ausgewählt. Die Stadtbild prägenden Peitschenmasten werden durch Masten in identischer Form ersetzt.

Elektroleuchten sind wesentlich effizienter und ressourcenschonender als Gasleuchten. Die 8.000 alten Gasreihenleuchten verbrauchten insgesamt 48,7 Gigawattstunden Energie pro Jahr. Bei gleichem Beleuchtungsniveau verbrauchen elektrisch betriebene Leuchten nur 1,4 Gigawattstunden im gleichen Zeitraum. Auch der für die Straßenbeleuchtung anfallende CO2-Ausstoß lässt sich durch den Einsatz der neuen Leuchten um jährlich 9.200 Tonnen reduziert.

 

Die Umrüstung wird sich in rund neun Jahren amortisiert haben, das Land Berlin gewinnt mit dieser Maßnahme an 8.000 Standorten neue Leuchten, die kostengünstig und mit wenig Wartungsaufwand zu betreiben sind. Dadurch werden mehr als 3 Mio. Euro Betriebskosten pro Jahr eingespart.

Thema: 
Energieeffizienz
Handlungsfeld: 
Beleuchtung, 
Öffentlicher Raum, 
Strom allgemein
Maßnahme: 
Kommunale Initiative, 
Strategie / Konzept, 
Technik / Technologie
Kontakt: 
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Am Köllnischen Park 3
10179 Berlin
Tel.: (030) 9025-0
Foto: Linus Lintner Fotografie
Foto: Linus Lintner Fotografie