Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Rahmen des Marktanreizprogramms des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Ziel der Förderung ist es, den Absatz von Technologien der erneuerbaren Energien im Markt durch Investitionsanreize zu stärken und deren Wirtschaftlichkeit zu verbessern.
Seit 2008 wird die Förderung für erneuerbare Energien im Wärmemarkt mit neuen Schwerpunkten fortgesetzt. So stehen für das Marktanreizprogramm deutlich mehr Mittel als in den Jahren zuvor zur Verfügung. Als Teil des integrierten Energie- und Klimaprogramms der Bundesregierung (IEKP) hat das BMU eine neue Förderrichtlinie für das Marktanreizprogramm erlassen, die unbefristet ab 2008 gilt.
Seit dem 15. August 2012 sind die Zuschüsse für Solarthermieanlagen, Biomasseanlagen und Wärmepumpen in 1- und 2-Familienhäusern, in Mehrfamilienhäusern sowie in gewerblichen und öffentlichen Gebäuden deutlich erhöht worden.
Mit der Förderdatenbank des Bundes im Internet gibt die Bundesregierung einen umfassenden und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union. Das Fördergeschehen wird unabhängig von der Förderebene oder dem Fördergeber nach einheitlichen Kriterien und in einer konsistenten Darstellung zusammengefasst. Dabei werden auch die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Programmen aufgezeigt, die für eine effiziente Nutzung der staatlichen Förderung von Bedeutung sind.
Das Internet eröffnet darüber hinaus die Möglichkeit, vertiefende Informationen der unterschiedlichen Anbieter von Förderinformationen durch eine breit angelegte Vernetzung bereitzustellen. Die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie steht damit als zentrale Informationsquelle sowohl für Privatpersonen wie Existenzgründer als auch für Unternehmen und Berater zur Verfügung. Sie richtet sich gleichermaßen an Benutzer ohne Vorkenntnisse wie an die Kenner der Wirtschaftsförderung.
Mit der Förderdatenbank leistet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie einen wichtigen Beitrag zu mehr und größerer Transparenz rund um das Fördergeschehen in Deutschland. Gerade Existenzgründer und die mittelständische Wirtschaft profitieren hiervon in besonderer Weise.
In den Jahren 2007 bis 2013 können Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltsituation in Berlin durch das Umweltentlastungsprogramm II (UEP II), das Nachfolgeprogramm des UEP I, gefördert werden. Mit Hilfe des UEP II sollen umweltentlastende Maßnahmen im Umfang von insgesamt 160,8 Mio. Euro durchgeführt werden. Das UEP II wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert. Das Land Berlin unterstützt vielfältige Aktivitäten zur Entlastung der Umwelt. Besonderes Augenmerk im UEP II gilt der Verbindung von Umweltschutz und technischer Innovation.
Gefördert werden Vorhaben in den folgenden Bereichen:
Ziele des Umweltentlastungsprogramms sind die Verbesserung der Berliner Umweltsituation, die Steigerung des umweltverträglichen Wachstums der Berliner Wirtschaft und die Stabilisierung der nachhaltigen Beschäftigung.
Investitionen in den Wohnungsbau sind von der Förderung ausgeschlossen.
Die Investitionsbank Berlin (IBB) ist die Förderbank des Landes Berlin. Sie trägt mit der neu ausgerichteten Wirtschaftsförderung aktiv zur Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Berlin bei. Die IBB unterstützt mit ihren Angeboten in der Wirtschaftsförderung vor allem innovative, kleine und mittlere Berliner Unternehmen. Dazu gehört auch, die Grundlage für neue zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen und die Attraktivität Berlins als Wirtschafts- und Technologiestandort auszubauen.
Mit den monetären Förderangeboten, einer umfassenden Finanzierungsberatung und einer an betriebswirtschaftlichen Kriterien orientierten Förder- und Kreditbearbeitung unterstützt die IBB vor allem innovative, technologieorientierte KMU Berlins. Die Investitionsbank Berlin bietet eine breite Palette von Förderangeboten, die speziell auf den Bedarf dieser Unternehmen zugeschnitten ist.
Die Investitionsbank Berlin richtet sich mit vielfältigen Finanzierungs- und Förderangeboten an Mieter, Vermieter und Investoren, kommunale Wohnungsunternehmen und -genossenschaften. In Kooperation mit der KfW-Bankengruppe unterstützt die IBB private Investoren, Vermieter oder Wohnungsunternehmen bzw. Wohnungsgenossenschaften, die energetische Maßnahmen an Wohngebäuden planen. Das Angebot umfasst Service- und Beratungsangebote und zinsgünstige Darlehen aus Mitteln der KfW-Bankengruppe.
Energieeffiziente Gebäude, energiesparende Technik und erneuerbare Energien sind beim Betrieb meist günstiger als konventionelle Produkte, erfordern jedoch am Anfang eine größere Investition. Hier setzen vielfältige Förderhilfen von EU, Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern an. Ob regional oder bundesweit, der Förderkompass Energie bietet umfassende aktuelle Informationen über alle relevanten Förderprogramme von EU, Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgungsunternehmen.
Die Online-Datenbank Förderkompass Energie bietet alle relevanten Förderprogramme für private, gewerbliche, institutionelle und öffentliche Investoren in einer zentralen Datenbank. Auf einen Blick finden sich hier eine Beschreibung der Förderkonditionen und Besonderheiten bei Antragstellung und Vergabe, Angaben über die Kumulierbarkeit unterschiedlicher Programme, Adressen der Fördergeber und Antragsstellen, weiterführende Links sowie Antragsformulare, Merkblätter und die Richtlinien im Original als PDF-Format.
Die Nutzung der Online-Datenbank Förderkompass Energie ist kostenpflichtig.