BHKW und Photovoltaikanlage in einer Wohnanlage in Weißensee

Umsetzung durch: 
Berliner Energieagentur
Auftraggeber: 
GeWoSüd Genossenschaftliches Wohnen Berlin-Süd eG
Zeitraum: 
2010
Erfolg: 
CO2-Reduktion: 746 t/a

Im Rahmen einer Ausschreibung erhielt die Berliner Energieagentur den Zuschlag für die Wärme- und Stromversorgung von 414 Wohneinheiten in 55 Häusern der Genossenschaftliches Wohnen Berlin-Süd eG (GeWoSüd) in Berlin-Weißensee.

Die erzeugte Wärme von sechs Blockheizkraftwerken (BHKW) deckt die jährliche Grundlast der Wohnanlage mit insgesamt 29.717 m² Nutzfläche und wird durch zusätzliche Erdgas betriebene Kesselanlagen in Spitzenlastfunktion unterstützt. Der vom BHKW erzeugte Strom wird als Hausstrom direkt im Objekt vermarktet, überschüssiger Strom fließt ebenso wie der von der Photovoltaik-Anlage erzeugte in das öffentliche Netz.

 

Zusätzliche CO2-Einsparung durch Photovoltaikmodule
Die jährliche Primärenergieeinsparung durch die zentrale Energiebereitstellung durch Kraft-Wärme-Kopplung gegenüber einer konventionellen, getrennten Versorgung beträgt etwa 910 MWh. Das entspricht ca. 82.700 m3 Gas. Die CO2-Minderung beläuft sich gegenüber einer konventionellen Stromerzeugung auf ca. 583 Tonnen jährlich.

Thema: 
Energieerzeugung
Handlungsfeld: 
Gebäude, 
Strom allgemein, 
Wärme / Kälte
Maßnahme: 
Erneuerbare Energien, 
KWK, 
Technik / Technologie
Gruppe: 
BBU, 
mehrwert Berlin
Standort: 
Wohnanlage Weißensee
Seidenberger Straße 13
13086 Berlin
Kontakt: 
Berliner Energieagentur GmbH
Franzöische Str. 23
10117 Berlin
Tel.: (030) 293330-0
Fax: (030) 293330-93
Wohngebäude Weißensee, Foto: Berliner Energieagentur
Wohngebäude Weißensee, Foto: Berliner Energieagentur