Biomassekraftwerk in der Gropiusstadt

Auftraggeber: 
degewo
Zeitraum: 
2002 - 2003
Erfolg: 
235.000 Tonnen/Jahr CO2–Reduzierung, Berliner CO2-Emissionen werden um 0,5 % reduziert

12.000 Mieter der degewo werden seit Mai 2003 mit umweltfreundlicher Energie aus dem Holzheizkraftwerk Gropiusstadt versorgt.

Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verwertet das Kraftwerk ausschließlich Holz, zum Teil Altholz aus dem Hausbau oder aus Verpackungen. Die Brennstoffenergie wird nach dem Prinzip Kraft-Wärme-Kopplung in einem einzigen Prozess zu Strom und Wärme umgewandelt. Die Nutzung von Holz als Brennstoff entspricht der Idee des ökologischen Kreislaufs: Denn Holz zählt zu den erneuerbaren Energien, die im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen wie Kohle immer wieder nachwachsen. Zwar entsteht bei der Verbrennung von Holz auch Kohlendioxid, aber dieses wird von den nachwachsenden Pflanzen gebunden. Durch diesen Kreislauf wird die Atmosphäre nicht belastet.

Thema: 
Energieerzeugung
Handlungsfeld: 
Strom allgemein, 
Wärme / Kälte
Maßnahme: 
Erneuerbare Energien, 
KWK, 
Technik / Technologie
Gruppe: 
BBU, 
Klimaschutzvereinbarung, 
mehrwert Berlin
Standort: 
Holzheizkraftwerk Gropiusstadt
Köpenicker Straße 32
12355 Berlin
Kontakt: 
degewo AG
Potsdamer Straße 60
10785 Berlin
Tel.: (030) 26485-3161
Fax: (030) 26485-3109
Beteiligte Klimaschützer: 
Foto: degewo
Foto: degewo